Seit 2014gemeinsam weiter.

Die Gründung

kulturweiter wurde 2014 von kulturweit-Alumni gegründet. Ausgangspunkt war der Wunsch, Erfahrungen und Ideen aus dem Freiwilligendienst nicht einfach enden zu lassen, sondern einen Rahmen für weiteres Engagement zu schaffen.

Die Idee entstand unter anderem aus einer Gruppe von Alumni, die sich mit Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beschäftigte. Aus ersten Treffen, Workshops und gemeinsamen Ideen entstand der Wunsch nach einer eigenen Struktur, über die Projekte organisiert, Fördermittel beantragt und Alumni miteinander verbunden werden konnten.

Zwei Alumni sprechen mit Mikrofon vor einem Plakat mit der Aufschrift „Unsere künftige Alumniarbeit bei kulturweit“
© Deutsche UNESCO-Kommission / Till Budde
Eine Gruppe junger Menschen sitzt im Stuhlkreis und diskutiert, im Hintergrund Plakate mit Skizzen
© Deutsche UNESCO-Kommission / Till Budde
Vier Alumni schauen gemeinsam auf ein Handy, hinter ihnen sind die Logos der UNESCO und von kulturweit an die Wand projiziert
© Deutsche UNESCO-Kommission / Till Budde
Voller Saal mit Holzvertäfelung und Kronleuchtern, vorne die Leinwand „Gründungsfeier des Alumni-Vereins, Berlin, 30. Januar 2015“
© Deutsche UNESCO-Kommission / Till Budde
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Eine Gruppe von Alumni stößt lachend mit Gläsern an
© Deutsche UNESCO-Kommission / Till Budde

Ein Jahr kulturweiter

Ein Jahr nach der Gründung gab es bereits Grund zu feiern. Aus einer Idee war ein Verein geworden, in dem Alumni eigene Projekte entwickeln, Wissen weitergeben und sich auch nach ihrem Freiwilligendienst engagieren konnten.

Bildungsarbeit gehörte von Anfang an zu kulturweiter. Besonders prägend war die Arbeit rund um Bildung für nachhaltige Entwicklung.

In Zusammenarbeit mit kulturweit entstanden Weiterbildungen, über die Alumni zu Teamer*innen ausgebildet wurden und anschließend selbst Workshops und Seminare entwickelten. Später kamen weitere Themenfelder wie Welterbe und Global Citizenship hinzu.

Über die Jahre wurden zahlreiche Online- und Präsenzformate umgesetzt: zu Nachhaltigkeit und BNE ebenso wie zu gesellschaftlicher Vielfalt, Diskriminierung, Kultur, Welterbe und weiteren UNESCO-Themen. Noch 2024 hat kulturweiter beispielsweise eine von Alumni gestaltete Workshop-Reihe ermöglicht.

Mentoring für zukünftige Freiwillige

Über die Jahre haben kulturweit-Alumni Bewerber*innen ehrenamtlich durch den Bewerbungsprozess begleitet und ihre Erfahrungen weitergegeben.

Im Peer-to-Peer-Ansatz beantworteten Mentor*innen Fragen zum Bewerbungsprozess und unterstützten unter anderem bei der Vorbereitung auf Auswahlgespräche. Das Programm wurde gemeinsam von kulturweiter und kulturweit organisiert und sollte zugleich Zugänglichkeit, Diversität und Chancengleichheit im Bewerbungsprozess stärken.

Das Mentoringprogramm zeigt, wie Wissen aus dem Netzwerk direkt an die nächste Generation weitergetragen werden kann.

Junge Perspektiven in derDeutschen UNESCO-Kommission

Auch über das unmittelbare Alumni-Netzwerk hinaus hat kulturweiter Räume für Beteiligung mitgestaltet.

Bereits mit dem Projekt „Junge Ideen für die DUK“ beschäftigte sich kulturweiter damit, wie junge Menschen langfristig stärker an den Themen, Prozessen und Strukturen der Deutschen UNESCO-Kommission beteiligt werden können.

2021 wurde das Junge Forum der Deutschen UNESCO-Kommission erstmals berufen. Es bringt junge Perspektiven direkt in die Arbeit der Kommission ein. kulturweiter bringt sich auch dort ein. So fließen Erfahrungen und Perspektiven aus dem kulturweit-Netzwerk in Diskussionen und Prozesse im UNESCO-Umfeld ein.

Vernetzung, Themenjahreund eigene Projekte

So gab es beispielsweise ein Themenjahr zu Diversität und Chancengleichheit mit Workshops, Filmabenden und weiteren Formaten. Gleichzeitig unterstützte der Verein Mitglieder dabei, eigene Projektideen umzusetzen und miteinander in Kontakt zu kommen.

Auch regionale Vernetzung gehörte dazu: In Städten wie Berlin entstanden Treffen und Regionalgruppen, in denen Alumni unabhängig von großen Vereinsveranstaltungen miteinander verbunden blieben.

Ein Alumnus spricht lächelnd mit Mikrofon vor Publikum
© Deutsche UNESCO-Kommission / Till Budde

Und heute?

Mehr als zehn Jahre nach der Gründung beginnt für kulturweiter eine neue Phase.

Was sich dabei nicht verändert hat: kulturweiter lebt davon, dass Menschen ihr Wissen, ihre Erfahrungen, Kontakte und Ideen miteinander teilen.

Was 2014 als Initiative engagierter Alumni begann, soll deshalb auch in Zukunft ein Rahmen sein, in dem das kulturweit-Netzwerk verbunden bleibt und Neues entstehen kann.